Montag, 15. März 2010
Dienstag, 9. März 2010
Cordula Hofmann in der toll ffm
Wir laden Euch herzlich ein, am Samstag, den 13.3.2010 um 17:00 Uhr, mit uns und der Künstlerin Cordula Hofmann die März-Ausstellung in der toll ffm – galerie für zeitgenössische kunst zu eröffnen!
Also: kommt nächsten Samstag alle wieder in die Fahrgasse, es wird bestimmt wieder toll
Nach dem winterlichen Streetart-Projekt erstrahlt unser Blumenkübel nun wieder frühlingsfrisch geweißt und präsentiert uns neue Kunst. Wie immer zeitgenössisch und standortsbezogen, zeigen wir diesmal graphische Konzeptkunst zur Wahrnehmung urbaner Wohnsiedlungsarchitektur. Wir freuen uns, dass der Schnee nun endlich geschmolzen ist und wir wieder Kunst in den Betonkübel und Leben in die Fahrgasse bringen können! Bei Hofmanns geht es um die Reflexion des Widerspruchs der privaten Wünsche nach individuellem Wohnraum und der industriell erzeugten Gleichförmigkeit von Wohnstrukturen. Damit setzt die toll ffm thematisch ihr Vorhaben fort, städtische Kultur und Fragen des urbanen Lebens direkt im öffentlichen Raum zur Diskussion zu stellen.
Die Künstlerin im März: Cordula Hofmann
Die toll-Künsterin im März war schon einmal in der Fahrgasse zu sehen: 2008 zeigt die Galerie Maurer ihre Arbeiten. Im vergangenen Jahr wurde Cordula Hofmann unter anderem ausgestellt in der frankfurter Plattform Saraï in der Schweizer Straße sowie im hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Wiesbaden. Hofmann, Jahrgang 1981, lebt und arbeitet seit 2001 in Frankfurt, verbrachte 2006/07 ein halbes Jahr an der Uni in Wien und hat seit 2008 einen Magister als Kunstpädagogin. In der eigens für die März-Ausstellung der Galerie im Blumenkübel entwickelten Arbeit, geht es der Künstlerin um die Idee des Wohnraums in ihrer Konfrontation mit seinen tatsächlich zu Grunde liegenden Strukturen. Hofmann übersetzt in ihrer aktuellen Arbeit für den Blumenkübel die gleichförmigen und unpersönlich wirkenden Außenansichten von Wohnkomplexen in graphisch reduzierte, fortlaufende Ornamente, die sie dann an Stelle von Wohnraum verschönernden Schmuckband-Tapeten im Innenraum der Galerie anbringt. Monotone Zeichenbewegungen und serielle Arbeitsweise transportieren dabei die äußeren visuellen Strukturen der Stadt ins Innere des Raums, wodurch deren auch hinter Gardinen und Fenstern normierende Präsenz zum Gegenstand der Wahrnehmung werden kann.
Donnerstag, 25. Februar 2010
Mittwoch, 17. Februar 2010
Donnerstag, 28. Januar 2010
„Straße, White-Cube und Blumenkübel. Was kann Street Art?“
Vortrag zu Streetart von Heike Derwanz (Uni Paderborn) zur Finissage der tollffm-Freifläche am Sonntag, 7.2.2010, 16:00 Uhr am Blumenkübel, ab 16:30 Uhr in der Galerie Greulich
Am Sonntag den 7.2.2010 feiern wir um 16:00 Uhr in der Fahrgasse die Finissage unserer Freifläche für Streetart. Nun heißt es Abschied nehmen von den bunten Spuren der Straßenkunst bevor der Kübel wieder frisch geweißt wird für die nächste Ausstellung.
Aber die Freiflächen-Kunst wird nicht einfach so sang und klanglos verschwinden: oh nein! Ganz im Gegenteil! Wir wollen sie noch einmal gebührend feiern und damit wir nicht so frieren müssen, werden wir dies am Sonntag Nachmittag alsbald in der Galerie Greulich fortsetzen.
Dort gibt es dann als krönenden Abschluss der Freiflächenaktion einen hochkarätigen Vortrag über Streetart und Kunst im öffentlichen Raum und lecker heißen Äppler und Kräcker!
Kommt alle, es wird wieder lustig und diesmal auch besonders spannend!!! Wir freuen uns schon,
bis dann!
Euer toll-team
i.V. Rahel und ini
Heike Derwanz studierte Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft und Philosophie in Bremen und Siena. Nach Ausstellungsprojekten zum Thema „Großstadt und öffentlicher Raum“ promoviert sie am Graduiertenkolleg Automatismen der Uni Paderborn über Street Art Künstler und ihre Karrieren auf dem Kunst- und Designmarkt. Das Projekt, zwischen Kunstwissenschaft und europäischer Ethnologie angesiedelt, basiert auf 45 Interviews mit Street Art Künstlern, Galeristen und Journalisten in London, Stockholm, New York, Barcelona und Leipzig. Sie interessiert sich dabei für das Leben „in Projekten“ und eine Nachhaltigkeit der auf Street Credibility beruhenden Karrieren in den Kreativindustrien.
